Maut in Österreich

Alles über Mautgebühren und Vignetten in Österreich

Erfahren Sie, wie das österreichische Mautsystem funktioniert, welche Vignetten Sie benötigen und wie Sie stressfrei auf Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs sind.

  • Digitale Vignette
    Bequem online kaufen und sofort nutzen – die moderne Alternative zur Klebevignette für Ihr Fahrzeug.
  • Aktuelle Tarife 2024
    Übersichtliche Auflistung aller Vignettenpreise und Sondermautgebühren für PKW, Motorräder und Anhänger.
  • Strafen vermeiden
    Wichtige Hinweise zu Bußgeldern und Ersatzmaut bei fehlender oder ungültiger Vignette in Österreich.
2.249 km
Mautpflichtiges Straßennetz
€ 96,40
Jahresvignette PKW 2024
€ 240
Ersatzmaut ohne Vignette

Maut in Österreich – Alles, was Sie wissen müssen

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Autobahnnetz, das größtenteils mautpflichtig ist. Die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen erfordert eine gültige Vignette, die als Nachweis der Mautgebühr dient. Ohne diese Vignette drohen empfindliche Strafen, die bis zu mehreren hundert Euro betragen können. Daher ist es für jeden Autofahrer, der in Österreich unterwegs ist, unerlässlich, sich vorab über die geltenden Regelungen zu informieren. Die österreichische Maut wird von der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) verwaltet. Diese staatliche Gesellschaft ist für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb des gesamten hochrangigen Straßennetzes verantwortlich. Die Einnahmen aus der Maut fließen direkt in die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur, was bedeutet, dass jeder Vignettenbesitzer aktiv zur Qualität der österreichischen Straßen beiträgt. Für Pkw und Motorräder gilt in Österreich das Vignettensystem. Die Vignette ist in verschiedenen Gültigkeitszeiträumen erhältlich: als Jahresvignette, als Zweimonatsvignette und als Zehntagesvignette. Seit 2018 gibt es neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette, die online erworben werden kann und an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden ist. Die digitale Variante muss mindestens 18 Tage vor dem gewünschten Gültigkeitsbeginn gekauft werden, es sei denn, sie wird direkt an einer ASFINAG-Verkaufsstelle erworben. Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich auch sogenannte Sondermautstrecken. Dazu gehören beispielsweise die Brenner Autobahn, die Tauern Autobahn, die Pyhrn Autobahn sowie der Arlberg-Tunnel und die Karawanken Autobahn. Für diese Streckenabschnitte wird eine zusätzliche, streckenbezogene Maut erhoben, die separat zu entrichten ist. Diese Gebühren werden meist direkt an der Mautstelle in bar, mit Karte oder über ein elektronisches Mautgerät bezahlt. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gilt ein fahrleistungsabhängiges Mautsystem. Lkw, Busse und andere schwere Fahrzeuge benötigen eine sogenannte GO-Box, ein elektronisches Gerät, das die gefahrenen Kilometer auf mautpflichtigen Strecken automatisch erfasst und abrechnet. Die Tarife richten sich nach der Anzahl der Achsen, der Emissionsklasse des Fahrzeugs und der zurückgelegten Strecke. Besonders wichtig ist die korrekte Anbringung der Klebevignette. Sie muss gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht werden, und zwar am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel. Eine nicht ordnungsgemäß angebrachte oder manipulierte Vignette gilt als ungültig. Bei Kontrollen durch die ASFINAG oder die Polizei kann eine Ersatzmaut von 120 Euro fällig werden. Wird diese nicht sofort bezahlt, kann eine Anzeige mit einer Strafe von bis zu 3.000 Euro folgen. Die Preise für die Vignetten werden jährlich angepasst. Es empfiehlt sich daher, vor Reiseantritt die aktuellen Tarife auf der offiziellen ASFINAG-Website zu prüfen. Vignetten sind an Tankstellen, Trafiken, ADAC-Geschäftsstellen sowie online erhältlich. Wer regelmäßig durch Österreich fährt, profitiert in der Regel von der Jahresvignette, während Gelegenheitsfahrer mit der Zehntagesvignette gut beraten sind.

Über maut-strasbe-at – Ihr Wegweiser durch Österreichs Mautsystem

Vignettenarten und Tarife in Österreich – Der vollständige Überblick

Die österreichische Vignette – Ihr Ticket für Autobahnen und Schnellstraßen

In Österreich gilt auf nahezu allen Autobahnen und Schnellstraßen eine generelle Vignettenpflicht. Das bedeutet: Wer diese Straßen benutzen möchte, muss zuvor eine gültige Vignette erwerben. Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) ist für die Verwaltung und den Betrieb des österreichischen Mautnetzes verantwortlich und bietet verschiedene Vignettenmodelle an, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse richten.

Welche Vignettenarten gibt es?

Grundsätzlich stehen Ihnen drei zeitliche Varianten zur Verfügung: die Jahresvignette, die 2-Monats-Vignette und die 10-Tages-Vignette. Die Jahresvignette gilt jeweils vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres – also insgesamt 14 Monate. Die 2-Monats-Vignette ist ab dem aufgedruckten Datum exakt zwei Monate gültig, während die 10-Tages-Vignette ideal für Kurzreisende und Urlauber geeignet ist, die nur kurzzeitig durch Österreich fahren.

Klebevignette oder digitale Vignette?

Seit einigen Jahren bietet die ASFINAG neben der klassischen Klebevignette auch eine digitale Vignette an. Die digitale Variante wird online erworben und ist an das Fahrzeugkennzeichen gebunden. Sie müssen nichts an die Windschutzscheibe kleben – die Kontrolle erfolgt automatisch über Kameras auf den Autobahnen. Beachten Sie jedoch, dass die digitale Vignette erst 18 Tage nach dem Kauf gültig wird, sofern Sie sie online erwerben. Planen Sie Ihre Reise daher rechtzeitig im Voraus.

Sondermautstrecken – zusätzliche Gebühren beachten

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich mehrere Sondermautstrecken, für die eine separate Gebühr erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9), der Arlberg-Tunnel sowie die Karawanken-Autobahn. Die Kosten für diese Strecken variieren je nach Fahrzeugtyp und Streckenlänge. Diese Gebühren werden zusätzlich zur Vignette fällig und können an Mautstationen bar, mit Karte oder über spezielle Mautboxen bezahlt werden.

Was passiert ohne gültige Vignette?

Wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Ersatzmaut beträgt für PKW 120 Euro und muss sofort bezahlt werden. Wird die Ersatzmaut nicht vor Ort beglichen, kann eine Nachforderung von bis zu 300 Euro folgen. Auch eine manipulierte oder falsch angebrachte Klebevignette kann zu Bußgeldern führen. Achten Sie deshalb stets darauf, dass Ihre Vignette korrekt an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht ist.

Tipps für eine stressfreie Fahrt

Kaufen Sie Ihre Vignette am besten vor der Einreise nach Österreich – entweder online über die offizielle ASFINAG-Website oder an Tankstellen und ADAC-Geschäftsstellen im Grenzgebiet. Informieren Sie sich vorab über Sondermautstrecken auf Ihrer Route und halten Sie ausreichend Bargeld oder eine Zahlungskarte bereit. So sind Sie bestens vorbereitet und können Ihre Fahrt durch Österreich entspannt genießen.

Von der Vignettenpflicht bis zur Sondermaut – entdecken Sie alle wesentlichen Aspekte, die Sie für eine reibungslose Fahrt auf Österreichs Straßen kennen müssen.

Wichtige Funktionen des österreichischen Mautsystems

Digitale Vignette für PKW und Motorräder

Die digitale Vignette ist die moderne Alternative zum klassischen Klebepickerl. Sie wird direkt an Ihr Kfz-Kennzeichen gebunden und ist ab dem gewünschten Startdatum gültig. Erhältlich ist sie online über die ASFINAG-Website, in der ASFINAG-App oder an zahlreichen Vertriebsstellen. Ein großer Vorteil: Sie müssen nichts an die Windschutzscheibe kleben und können die Vignette bequem von zu Hause aus erwerben. Beachten Sie jedoch, dass die digitale Vignette erst 18 Tage nach dem Online-Kauf gültig wird.

Streckenmaut auf Sonderabschnitten

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich bestimmte Streckenabschnitte, für die eine zusätzliche Sondermaut erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner Autobahn, der Arlberg-Tunnel, die Tauern Autobahn und die Pyhrn Autobahn. Diese Gebühren werden direkt an den Mautstellen entrichtet – entweder bar, mit Karte oder über eine Videomaut-Registrierung. Die Tarife variieren je nach Fahrzeugkategorie und Streckenabschnitt erheblich.

Vignetten-Kategorien und Gültigkeitsdauer

Österreich bietet verschiedene Vignettentypen an, die sich nach der Gültigkeitsdauer unterscheiden: die 10-Tages-Vignette, die 2-Monats-Vignette und die Jahresvignette. Für Kurzreisende empfiehlt sich die 10-Tages-Vignette, während Vielfahrer mit der Jahresvignette am besten beraten sind. Es gibt separate Tarife für PKW, Motorräder und Anhänger. Die Jahresvignette gilt jeweils vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres, also insgesamt 14 Monate.

GO-Box für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen

Für Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen gilt in Österreich keine Vignettenpflicht, sondern eine fahrleistungsabhängige Maut. Diese wird über die sogenannte GO-Box abgerechnet, ein elektronisches Gerät, das an der Windschutzscheibe befestigt wird. Die Mautgebühren richten sich nach der Anzahl der Achsen, der Emissionsklasse des Fahrzeugs und der gefahrenen Strecke. Die GO-Box kann an Vertriebsstellen entlang der Autobahnen erworben werden.

Strafen bei fehlender oder ungültiger Vignette

Wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken in Österreich unterwegs ist, riskiert empfindliche Strafen. Die Ersatzmaut beträgt für PKW 120 Euro und für Motorräder 65 Euro. Bei Verweigerung der Ersatzmaut kann eine Anzeige erstattet werden, die zu Geldstrafen von bis zu 3.000 Euro führen kann. Kontrolliert wird sowohl stationär durch Kameras als auch mobil durch Kontrollorgane der ASFINAG. Achten Sie daher stets darauf, eine gültige Vignette zu besitzen.

Zahlungsmethoden und Vertriebsstellen

Vignetten und Mautgebühren können in Österreich auf vielfältige Weise bezahlt werden. Neben dem Online-Kauf über die ASFINAG-Website stehen zahlreiche Vertriebsstellen zur Verfügung, darunter Tankstellen, ADAC-Geschäftsstellen, Tabakläden (Trafiken) und Automobilclubs. An Mautstellen werden Bargeld, Kredit- und Debitkarten akzeptiert. Für regelmäßige Nutzer bietet die ASFINAG zudem ein Kundenkonto an, über das alle Transaktionen bequem verwaltet und Rechnungen heruntergeladen werden können.

Vignettenarten, Tarife und Sondermautstrecken in Österreich

Die Vignettenpflicht auf Österreichs Straßen

In Österreich gilt auf nahezu allen Autobahnen und Schnellstraßen eine generelle Vignettenpflicht. Das bedeutet, dass Sie vor der Auffahrt auf diese Straßen eine gültige Vignette erworben haben müssen – andernfalls drohen empfindliche Strafen. Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) ist für den Betrieb und die Erhaltung des österreichischen Autobahnnetzes verantwortlich und legt die Tarife sowie Regelungen fest. Das Mautsystem in Österreich unterscheidet grundsätzlich zwischen der streckenbezogenen Maut und der zeitabhängigen Vignette, wobei beide Systeme parallel existieren und je nach Strecke unterschiedlich angewendet werden.

Welche Vignettenarten gibt es?

Für PKW, Motorräder und leichte Wohnmobile bis 3,5 Tonnen stehen verschiedene Vignettentypen zur Verfügung: die Jahresvignette, die 2-Monats-Vignette und die 10-Tages-Vignette. Seit einigen Jahren bietet die ASFINAG neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette an, die online erworben und direkt mit dem Kennzeichen verknüpft wird. Die digitale Variante ist besonders praktisch für Reisende, die spontan nach Österreich fahren möchten, da sie bequem von zu Hause aus gekauft werden kann. Beachten Sie jedoch, dass die digitale Vignette erst 18 Tage nach dem Online-Kauf gültig wird – planen Sie also rechtzeitig!

Sondermautstrecken – zusätzliche Gebühren auf bestimmten Abschnitten

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich mehrere Sondermautstrecken, auf denen eine zusätzliche streckenbezogene Gebühr erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner Autobahn (A13), die Tauern Autobahn (A10), die Pyhrn Autobahn (A9), die Karawanken Autobahn (A11) sowie die Arlberg Schnellstraße (S16). Diese Strecken führen häufig durch aufwendige Tunnelbauten oder über Passstraßen, deren Bau und Instandhaltung besonders kostenintensiv sind. Die Mautgebühren auf diesen Abschnitten werden separat an Mautstationen entrichtet und variieren je nach Fahrzeugtyp und Strecke.

Aktuelle Tarife und Preisübersicht

Die Vignettenpreise werden jährlich von der ASFINAG angepasst. Für einen PKW liegt die 10-Tages-Vignette bei rund 9,90 Euro, die 2-Monats-Vignette bei etwa 29,00 Euro und die Jahresvignette bei circa 96,40 Euro (Stand 2024). Motorradfahrer zahlen jeweils etwas weniger. Es lohnt sich, vor Reiseantritt die aktuellen Preise auf der offiziellen ASFINAG-Website zu prüfen, da sich die Tarife ändern können. Bei den Sondermautstrecken variieren die Kosten erheblich: Eine einfache Fahrt durch den Karawankentunnel kostet beispielsweise rund 7,90 Euro, während die Brenner-Maut bei etwa 11,50 Euro liegt.

Strafen bei fehlender oder ungültiger Vignette

Wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken unterwegs ist, muss mit einer Ersatzmaut von 120 Euro für PKW rechnen. Wird diese nicht sofort bezahlt, kann im Nachhinein eine deutlich höhere Strafe von bis zu 240 Euro verhängt werden. Kontrolliert wird sowohl stichprobenartig durch mobile Kontrollteams als auch automatisiert durch Kameras an den Mautstationen. Achten Sie daher stets darauf, dass Ihre Vignette korrekt angebracht oder digital registriert ist, bevor Sie österreichische Autobahnen befahren.

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